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Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Wohin mit den Zweijährigen ?

11. Dezember 2008, 17:43 Uhr
In der „Hauptstadt des Kindes“ hängt der Haussegen schief: So einig sich die Träger der Kindertageseinrichtungen in ihrer wenige Tage zuvor stattfindenden Konferenz waren, so heftig diskutierten die Mitglieder des Jugendhilfeausschusses am Dienstagabend die Kindergartenbedarfsplanung 2009 bis 2013. Was der Haupt- und Finanzausschuss gestern als modifizierte Beschlussempfehlung entsprechend dem Jugendhilfeausschuss getrennt abstimmte, war Ergebnis eines hart errungenen Kompromisses.
35 gezielte Überbelegungen
„Ich hätte nicht gedacht, dass wir das noch hinbekommen“, seufzte Elisabeth Tonn nach über zwei Stunden erleichtert, zumal sie nicht nur als Ausschuss-Vorsitzende, sondern auch als einzig stimmberechtigtes SPD-Mitglied fungierte. Der zweite Teil der Beschlussempfehlung, den Rechtsanspruch für Drei- bis Sechsjährige im kommenden Kindergartenjahr mit rund 35 gezielten Überbelegungen zu sichern, fand indes nur eine knappe Mehrheit von CDU, FDP, Peto und Evangelischer Kirche. „Das ist vor allem für die Kitas im Berliner Viertel fatal“, begründete Annemarie Hein ihre Ablehnung.
Die jugendpolitische Sprecherin der Grünen konnte überdies nicht nachvollziehen, dass Referatsleiterin Annette Berg in den kommenden beiden Jahren aus finanziellen Gründen keinen institutionellen U-3-Ausbau betreiben wolle. „Immerhin werden bis zu 27 U-3-Plätze in Kitas mit 90 Prozent Landesmitteln gefördert“, betonte Hein, die Schützenhilfe von Elisabeth Tonn erhielt: „Ich glaube nicht, dass diese Mittel im Kindergartenjahr 2011 / 2012 noch abgerufen werden können“, so die Sozialdemokratin.

INFO
Beschlussempfehlung
Die beabsichtigte Planung für den U 3-Ausbau in Tagespflege und in Kindertageseinrichtungen als auch die Sicherung der Rechtsanspruchsplätze für Kinder von drei bis sechs Jahren bis zum Kindergartenjahr 2013 / 14 wird vorbehaltlich der Haushaltsplanberatungen beschlossen und die Verwaltung mit deren Umsetzung in Abstimmung mit den Trägern beauftragt.


Der gesetzlich vorgeschriebene stufenweise Ausbau der U 3-Plätze zum Kindergartenjahr 2013 / 14 beinhaltet für Monheim am Rhein folgende zu erreichende Zieldaten: 356 U 3-Plätze (entspricht der Versorgung von 32 Prozent aller Unter-Dreijährigen), verteilt auf 249 Plätze (70 Prozent) in Kindertagesstätten und 107 Plätze (30 Prozent) in der Tagespflege.
Zum jeweiligen Planungsstand wird die Verwaltung zusammen mit der jährlichen Bedarfsplanung nach dem KiBiz zum März eines jeden Jahres (erstmalig im Jahre 2009) die entsprechenden Ausbauschritte vorlegen.
Breite Zustimmung fand deshalb der Vorschlag von Daniel Zimmermann (Peto), den institutionellen Ausbau der U-3-Plätze sukzessive zu steigern: von 50 in diesem über 75 im nächsten und 90 im übernächsten Kindergartenjahr – die Vorlage sah dagegen den Sprung von 50 auf 114 Plätze erst im Jahr 2011 / 12 vor. Noch setzt Monheim paritätisch auf die Tagespflege. „Viele Eltern bevorzugen aber eine Betreuung in der Kita“, weiß Hein, die überdies das Problem der anstehenden Tageseltern-Besteuerung thematisierte: „Im kommenden Jahr wird sich die Zahl der Tageseltern mit Sicherheit reduzieren.“

Schon jetzt braucht die Stadt bis 2013 zwei weitere Einrichtungen für neun neue Gruppen, um dem von Landesfamilienminister Armin Laschet schon für 2010 / 11 angestrebten Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Zweijährige gerecht zu werden – weiteres Ärgernis für die Ausschussmitglieder, nachdem vor zwei Jahren mit nur knapper Mehrheit die Schließung der Awo-Kita Knipprather Straße und einer Gruppe im Familienzentrum Bregenzer Straße beschlossen worden war