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Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Baden und Tauchen sollen im Krämer-See bald möglich sein.

03. Dezember 2008, 19:03 Uhr
Über Ludwig Krämer hat Bürgermeister Thomas Dünchheim einst gesagt: "Er sitzt im Bergischen Land und hat keine Eile mit der Bebauung." Rund 100 Wohneinheiten in bester Lage hätte der Verwaltungschef gerne am See des Herrn Krämer. Die Verhandlungen um das Gewässer - es schließt sich südlich an das Schwimmbad Mona Mare an - verliefen lange schleppend, scheinen jetzt zu einem guten Ende zu gelangen.

Der Entwurf eines städtebaulichen Vertrages steht. Die Unterschrift Ludwig Krämers vorausgesetzt, könnte im März 2009 ein Satzungsbeschluss fallen für Wohnbebauung und die Freigabe des Sees als Badegewässer. Der Planungsausschuss hatte den Weg ohne die Stimmen von SPD und Grünen - sie wollen die Natur dort nicht antasten - freigemacht.

Was genau soll an dem durch einen Steg getrennten See geschehen? "Zunächst einmal tauschen die Stadt und Herr Krämer Flächen", sagt Stadtplaner Robert Ullrich. Westlich des Sees sollen rund 70 Wohneinheiten entstehen, die die Stadt vermarktet. Nördlich sind´s 30, die Ludwig Krämer vermarktet. Die Bürgerwiese, aktuell befindet sie sich westlich des Sees, wird gen Süden wandern. "Die Größe der Wiese bleibt nahezu gleich", verspricht Ullrich.

500 000 Euro für einen Landschaftssteg

Der Vertrag mit Ludwig Krämer sieht zudem vor, dass dieser sich um die Rekultivierung des Areals kümmert. An der Absenkung des Ufers durch einen sogenannten Landschaftssteg - Kosten: 500 000 Euro - beteiligt sich die Stadt mit 50 Prozent der Kosten. Klären müssen die beiden Parteien noch, wer sich um die Entsorgung des über die Jahre angesammelten Schrotts im See kümmert. Das Gewässer sei wohl einmal als wilde Müllkippe genutzt worden und man müsse jetzt mit den Behörden sprechen, was herausgeholt werden muss. Ullrich: "Die Tauchschule Arends hat eine Dokumentation gemacht, an der man sich orientieren kann."

Die Tauchschule soll Pächter des 400 mal 150 Meter großen Badesees werden. Details, um die Freigabe als Badesee zu bekommen, müssten noch geklärt werden. Stichworte: Wasserqualität und Sicherheit. "Die Wasserqualität ist sehr gut", hat Ullrich keine Bedenken für eine Genehmigung. Bei der Sicherheit müssten Pächter und Stadt gewährleisten, dass Badegäste nur an den vorgesehen Stellen ins Wasser gehen können. Zudem muss für Aufsichtspersonal gesorgt werden. Ebenso noch nicht geklärt ist die Frage nach der Höhe des Eintrittes. Dass der Pächter Eintritt nimmt, ist laut Bürgermeister aber unstrittig.

Keine Konkurrenz zu Leverkusen-Hitdorf

Läuft das Verfahren wie gewünscht und sind alle bürokratischen Hürden genommen, kann der Badespaß im Sommer 2011 beginnen. Für diesen Zeitpunkt ist auch mit dem Bau erster Häuser zu rechnen.

Dann gibt es neben dem See in Leverkusen-Hitdorf ein weiteres Badegewässer in unmittelbarer Nähe. Belebt Konkurrenz das Geschäft? "Wir wollen kein Konkurrent sein und Gäste aus Leverkusen ziehen. Das attraktive Freizeitangebot richtet sich hauptsächlich an die Monheimer Bürger."