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Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Als der Rat zurück ins Haus kam

09. September 2008, 15:17 Uhr
MONHEIM. Das Rathaus heißt Rathaus, weil...? Logisch, der Rat tagt in dem Haus und trifft die politischen Entscheidungen für eine Stadt oder Gemeinde. So auch in Monheim, Rathausplatz 2, 1. Etage. Seit ziemlich genau 20 Jahren ist das so und es war einmal anders.

Der Rat, der einst im Bergischen Saal im alten Teil des Rathauses (Eröffnung 1938) saß, war proportional zum Bevölkerungswachstums in den 1960er Jahren gewachsen. Der Bergische Saal wurde zu klein, die Politiker zogen um. Zunächst in die Festhalle Bormacher, ab 1976 in den Saal der frisch eröffneten Volkshochschule an der Tempelhofer Straße.

Wie kam es zum Bau des Rathaus Centers? "In den 80er Jahren beschloss der Stadtrat, eine neue Stadtmitte zu schaffen. Die sei vorher nicht erkennbar gewesen", sagt Hohmeier. Zudem sei das Rathaus aus allen Nähten geplatzt und es habe gezwungenermaßen viele Außenstellen im Stadtgebiet gegeben. Der Investor, die Friedrich-Schröder-Unternehmensgruppe aus Berlin, habe den 1. Bauabschnitt des Centers im April 1988 fertiggestellt, 1. Sitzung im Ratssaal: 6. Juli 1988.

Geschäfte und Außenstellen der Stadt

"Zu den Geschäften und dem Saal kamen auch Büroflächen, sodass viele Außenstellen zurück ins Rathaus kamen", erklärt Hohmeier. Zudem entstand ein Übergang zwischen altem und neuem Gebäudeteil. Die Stadt ist Eigentümer von Ratsaal und von ihr genutzten Flächen. Der Rest des Centers und auch das fünf Jahre später fertiggestellte Center II gehören jeweils Privatunternehmen.

Streitigkeiten um die Gestaltung des Saales waren übrigens ausgeblieben. Hohmeier: "Allen war klar, dass ein solcher Saal benötigt wird und dass er zweckmäßig sein soll." Auch wenn der Archivar die Baukosten nicht mehr ermitteln konnte, auf Pomp und Gloria war verzichtet worden. Bis vielleicht auf die kronleuchterähnlichen Lampen. . .

Das Mobiliar hält Stand

Bis heute hat sich im Ratssaal nicht viel verändert. Das Mobiliar scheint den Körpern der Ratsleute problemlos standzuhalten, der Raum ist gut gepflegt, klar gegliedert und aufgeräumt. Lediglich die schweren Vorhänge an der Fensterfront zur Krischerstraße sind verschwunden. Als eine seiner ersten Amtshandlungen hatte Bürgermeister Thomas Dünchheim 1999 darum gebeten, "die Staubfänger abzuhängen". "Das mit den Vorhängen war damals gut gemeint, die Pflege aber zu aufwändig", so Hohmeier. Aufgrund neuer Beamertechnik sei es ohnehin nicht mehr nötig, den Raum abzudunkeln.

20 Jahre alt und kein Erneuerungsbedarf, Respekt. Nicht ganz, die Sprechanlage bietet Anlass zu Kritik. Sie knarzt, manchmal scheint sie komplett auszufallen. "Einige Ratsleute, schalten zwar das Mikro an, sprechen allerdings nicht hinein. Kein Wunder, dass einige nicht zu verstehen sind", sagt Hohmeier. Nichtsdestotrotz, die Tage der Anlage scheinen gezählt. "Dass sie durch eine digitale Version ersetzt wird, ist nur eine Frage der Zeit."

Zwei Jahrzehnten ist der Rat jetzt zurück im Rathaus. "Verwaltungshaus" würde sich auch merkwürdig anhören. . .