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Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Chemie-Krisengipfel empfiehlt Sirenen und Stink-Alarm bei Gasgefahr

04. September 2008, 15:13 Uhr
Nach der Serie von Chemie-Unfällen in den vergangenen Wochen will die nordrhein-westfälische Landesregierung mit einem Maßnahmen-Paket die Gefahrenabwehr verbessern. Das teilte die Staatskanzlei nach einem "Krisengespräch Chemie" mit. Demnach sollen mehr Sirenen installiert werden, um die Nachbarschaft bei Unfällen mit gefährlichen Stoffen früher zu warnen. Geprüft wird auch, Gasen Geruchsstoffe beizumengen und so füreinen Stink-Alarm zu sorgen.

Bis Mitte nächsten Jahres sollen 20 Behälter für die Dekontamination von Verletzten nach Chemie-Unfällen angeschafft werden. Pro Einheit könnten damit 50 Menschen innerhalb einer Stunde entgiftet werden, erläuterte die Staatskanzlei. In Köln und Dortmund sollen künftig hoch spezialisierte Fachleute mit moderner Analyse- und Messtechnik zur atomaren, biologischen und chemischen Gefahrenabwehr (`ABC-Alarm") stationiert sein. Alle Kreise und kreisfreien Städte werden mit jeweils zwei ABC-Erkunder-Fahrzeugen ausgestattet - die ersten 20 sollen im kommenden Jahr kommen.

Darüber hinaus schlägt das Umweltministerium vor, ein landesweitesPipeline-Kataster zu erarbeiten. Außerdem müsse der Informationsflusszwischen Unternehmen und Anwohnern über eingesetzte Chemikaliendeutlich verbessert werden. Bei dem Krisengespräch am Mittwoch analysierten Fachleute derStaatskanzlei sowie der Ministerien für Umwelt, Bauen, Arbeit und fürInneres die Ursachen der jüngsten Chemie-Pannen. Allein imvergangenen Monat waren in Mönchengladbach, Leverkusen und Wülfrathinsgesamt 170 Menschen durch betriebliche Gas-Unfälle verletztworden. "Die Experten waren sich einig, dass zur Stunde keinegrundsätzlichen Mängel bei den Sicherheitsanforderungen, denSicherheitssystemen in den Betrieben der chemischen Industrie desLandes sowie bei Organisation und Ablauf der Einsätze festgestelltwerden können", bilanzierte die Staatskanzlei. Sobald die Ergebnisseder staatsanwaltlichen Ermittlungen und gutachterlichenStellungnahmen vorlägen, würden die Vorfälle dennoch detailliertaufgearbeitet.