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„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

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Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Der große Wurf

25. August 2008, 19:44 Uhr
Noch gibt es hier sehr viele Wiese und Felder. Bürgermeister Thomas Dünchheim möchte im Rheinbogen (Foto) einen Spielepark errichten. (Foto: J. Michaelis)

Das Kind hatte in der Vergangenheit schon mehrere Namen: "Playmobil-Park", "Montopia", im Amtsdeutsch heißt der Bebauungsplan 117 M schlicht "Landschaftspark Rheinbogen". Dieses insgesamt gut 40 Fußballfelder große Areal zwischen Rheinstadion und der Straße "In der Leimkuhle" soll ein Dorado für Kinder werden (die NRZ berichtete mehrfach). Heute stellt die Stadt die ehrgeizigen Pläne von Bürgermeister Thomas Dünchheim erstmals der Öffentlichkeit vor.

Immer wieder hatte sich der Verwaltungschef in der Vergangenheit für einen großen Spielepark nach Vorbild des Engelberger Hofes in Solingen stark gemacht. Gegen Widerstände aus der Politik, von Vereinen und auch von Anliegern.

Warum braucht Monheim einen Spielepark mit künstlichem See, Spielpiratenschiff und Sporthalle: "Es ist nicht nur städtebaulich wichtig. Wir benötigen den Park, um eine Verbindung zur Altstadt zu schaffen und diese damit zu reaktivieren". Zudem sei die Anlage wichtig für das Berliner Viertel. Die Bewohner bräuchten eine Freizeitfläche.

Dünchheim hofft auf Landesmittel, um das insgesamt sechs Millionen Euro teure Vergnügen stemmen zu können. Aus dem Topf für "Stadtviertel mit besonderem Erneuerungsbedarf" könnten Gelder fließen. Den Rest des Betrages müssten Investoren aufbringen.

Wer als Besucher in den Park gehen möchte, soll keinen Eintritt bezahlen. Investoren, etwa einer Halle, würden aber mit Sicherheit Gebühren verlangen, heißt es aus dem Planungsamt der Stadt.

Zu viele Autos in der Stadt?

Einige Anwohner werden sich bei der Bürgerbeteiligung mit Sicherheit über zu viele Autos auf der Rheinpromenade beschweren. Wie gehen Sie mit solcher Kritik um? Dünchheim: "Über die Promenade rollen täglich zwischen 8000 und 9000 Autos, auf der Opladener Straße sind es um die 25 000. Durch den Landschaftspark werden es nicht deutlich mehr Autos sein, die durch Monheim fahren." Der Park solle hauptsächlich ein Angebot für die Monheimer sein und kein Touristenmagnet wie einst der Playmobilpark. Dessen Realisierung hatte sich wie berichtet zerschlagen.

Der Bürgermeister spricht beim Landschaftspark Rheinbogen vom "großen Wurf". Mit Spieleschiff, Maislabyrint, attraktiven Geräten und einer Liegewiese. Gedanken müsse man sich aktuell noch um einen neuen Platz für den Reitsportverein machen.

Die Idee, auch den Abenteuerspielplatz auf der Fläche anzusiedeln, scheint vom Tisch zu sein. Übermorgen befasst sich der Planungsausschuss mit dem Bebauungsplan "nördliches Pfingsterfeld". Es sollen die Voraussetzungen geschaffen werden für eine Ansiedlung des Abenteuerspielplatzes in der Nähe der Bürgerwiese im Monheimer Süden.

Übrigens: Landschaftspark Rheinbogen-Verfechter Thomas Dünchheim stellt sich heute nicht möglicher Kritik bei der Bürgerbeteiligung. Er hat einen Termin in Düsseldorf. Robert Ullrich vom Planungsamt übernimmt die Präsentation der Pläne.