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Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Ein neuer Lebensabschnitt

12. August 2008, 15:56 Uhr
MONHEIM. 375 Monheimer Kinder steigen heute in freudiger Erwartung aus dem Bett, schnallen sich zum ersten Mal in ihrem Leben den Tornister auf ihre zierlichen Rücken und marschieren mit einer Schultüte bewaffnet zu einer der insgesamt sieben Grundschulen im Stadtgebiet. Ab jetzt bricht für die ABC-Schützen eine neue Ära an. Im Vergleich zum vergangenen Jahr ist die Zahl der Schulanfänger leicht zurückgegegangen. "2007 hatten wir noch 404 Schüler", bezifferte Schulamtsleiter Peter Heimann gestern im Gespräch mit der NRZ die Zahl der Anfänger.

"Wir haben sieben sehr gute Grundschulen"

Und während für die Kinder heute ein neuer Lebensabschnitt beginnt, mussten sich die Schulen in ganz Nordrhein-Westfalen bereits im vergangenen Jahr mit einer ganz anderen Veränderung befassen: der Aufhebung der Bezirksgrenzen. Die Eltern konnten erstmals frei wählen, auf welche Schulen sie ihre Kinder schicken.

Demnach beginnen in der Grundschule am Lerchenweg mit 80 Kindern in drei Eingangsklassen die meisten I-Dötzchen in Monheim ihre Schullaufbahn. Auf ebenfalls drei Klassen werden sich in der Hermann-Gmeiner-Grundschule verteilen. Winrich-von-Kniprode-Schule (55 Kinder), Lottenschule (53), Astrid-Lindgren-Schule (52), Alexander-von-Humboldt-Schule (40) und die Geschwister-Scholl-Schule (35) starten jeweils zweizügig in das neue Schuljahr.

"Wobei die Zahl der Neuanmeldungen keinesfalls auf die Qualität der einzelnen Schulen schließen lassen", erstickt der Schulamtsleiter jegliche Niveau-Diskussion im Keim. Statt dessen stellt er sämtlichen Einrichtungen ein hervorragendes Zeugnis aus: "Wir haben sieben sehr gute Grundschulen in Monheim." Als Indikatoren für die Anmeldezahl könne lediglich die jeweilige Ausrichtung, Schwerpunktsetzung und Profile der Schulen, wie zum Beispiel ein sogenannter Ganztagszug für alle vier Jahrgänge und eine gemeinsame Eingangsklasse für die erste und zweite Jahrgangsstufe dienen. Und durch die weggefallenen Bezirksgrenzen liege die Wahl allein bei den Eltern.

Dagegen ist ihre Entscheidungsfreiheit in anderen wesentlichen Punkten stark eingeschränkt. In den vergangenen Jahren seien besonders Familien mit Grundschulkindern immer stärker von sozialer Not betroffen, erklärt die Leiterin des Jugendamtes, Annette Berg, "man sagt, jedes vierte Kind".

Initiative für benachteiligte Kinder

Gemeinsam mit verschiedenen Einrichtungen wie der evangelischen Kindertagesstätte Grunewaldstraße versucht die Stadt zu helfen, wenn das Geld für das Mittagessen der Offenen Ganztagsschule oder für Material wie Hefte oder Stifte nicht reicht. Außerdem versuche man mit "Mo.Ki - Monheim für Kinder" besonders benachteiligten Schülerinnen und Schülern eine bessere Chance auf Bildung, Erziehung und Förderung zu ermöglichen. Nicht zuletzt solle damit der wissenschaftlich erweisene Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg abgemildert werden.

Damit sich alle Kinder auf die Schule freuen können.