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„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Das Sportstättenkonzept der Verwaltung liegt vor: Die Bezirkssportanlage soll nach Süden verlegt werden.

22. Februar 2010, 20:50 Uhr
 

„Die Vereine sind eng eingebunden. Und ich glaube, dass unter dem Strich alle zufrieden sein können.“ Das sagt Bürgermeister Daniel Zimmermann. Dabei präsentiert er nicht weniger als das lange versprochene Sportstättenkonzept der Stadtverwaltung. Unter dem Strich ist dessen Kernaussage vor allem: Alle Plätze bleiben erhalten. Und es wird bereits kurzfristig saniert.

Eines deckt sich allerdings mit keiner der unsäglich oft diskutierten früheren Varianten: die nun geplante Verlagerung der Baumberger Bezirkssportanlage Bregenzer Straße in Richtung Süden. Sie soll näher an Berghausener Straße/Neuverser Hof rücken.

 

 

Gleichzeitig ist vorgesehen, beim Neubau einen Kunstrasenplatz zu integrieren, um den Wegfall der Spielstätte Kielsgraben zu kompensieren. Dort wird nämlich die Firma Braas Mitte nächsten Jahren wie vorgesehen mit der Auskiesung beginnen.

 

Die Verlegung der Bezirkssportanlage ist das Fundament des neuen Konzeptes. Im neuen Domizil – der Baubeginn ist nach Verwaltungsvorstellung bereits im nächsten Jahr – wird es nämlich auch eine Kunststoffbahn (bisher Asche) und Naturrasen für die Leichtathleten des BTSC geben. Gleichzeitig beschert die Verlegung mehr Baulandmöglichkeiten und damit bares Geld für die Stadt am bisherigen Standort. Und das ist in Zeiten knapper Kassen bitter notwendig.

In den nächsten vier Jahren werden 4,56 Millionen Euro ausgegeben

Die neue Bezirkssportanlage wird samt Umkleideräumen schätzungsweise mehr als 2,4Millionen Euro kosten. Allerdings hätte die alte Anlage auch saniert werden müssen. Und besagte höhere Grundstückserlöse durch die Verlagerung spielen eine weitere Rolle.

Insgesamt will die Stadt in den nächsten vier Jahren mehr als 4,56 Millionen Euro für das Sportstättenkonzept in die Hand nehmen. Neben dem Baulandverkauf, dafür sind 3,8 Millionen Euro veranschlagt, stehen noch 709.000 Euro aus dem Konjunkturpaket II des Bundes zur Umsetzung zur Verfügung.

Mit dem Wegfall des Platzes am Kielsgraben verliert der 1.FCMonheim dort sechs Spielstunden. Im Gegenzug wird jedoch der alte Ascheplatz im Rheinstadion wieder hergerichtet. 2014 soll dann ein kleiner Kunstrasenplatz an der Kapellenstraße fertig sein. Kosten: 475000Euro.

Die ersten Arbeiten werden noch in diesem Jahr in Angriff genommen

„Mit dieser Perspektive sollten die Fußballer eigentlich leben können“, so Zimmermann. Dem Verein Inter Monheim stünde für dessen Fußballer das Häck-Stadion zur Verfügung. Dessen Ascheplatz und Laufbahn sollen noch in diesem Jahr für 57.000 Euro saniert werden. 2011 werden dann 515.000 Euro für den Bau von neuen Umkleidegebäuden zur Verfügung gestellt.

Neue Umkleiden für 470.000 Euro sind in zwei Jahren auch im Jahnstadion vorgesehen. Außerdem sollen bereits in diesem Jahr die Kunststofflaufbahn und das Kleinfeld für 120000Euro saniert werden. Ebenfalls noch in 2010 stehen 57.000 Euro für die Sanierung des Platzes des Otto-Hahn-Gymnasiums zur Verfügung. „Ich behaupte, dass wir wirklich allen gerecht geworden sind“, lautet die Einschätzung des Bürgermeisters.

Das letzte Wort hat freilich die Politik. Allerdings gab es bisher eine breite Mehrheit von Peto, SPD und Grünen für den Erhalt und die Sanierung aller Plätze. Das nun von der Verwaltung vorgelegte Konzept weicht nur in einem Punkt ab: die Verlegung der Bezirkssportanlage auf südlicher gelegenes Ackerland. Über den Kauf des Bodens wurde mit den Privateigentümern bereits Kontakt aufgenommen. Die Kosten werden auf rund 100.000 Euro geschätzt.