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Herzlich Willkommen!

Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Offener Brief von Hans-Dieter Clauser an den BAYER Konzern

14. Oktober 2009, 11:11 Uhr

Clauser in seinem Schreiben an die Konzernführung: „In allen Punkten muss ich Ihnen energisch widersprechen. Die Akzeptanz für die Giftgaspipeline haben Sie durch unterlassene Information, durch mangelhafte Ausführung und durch fehlendes Entgegenkommen bei konstruktiven Änderungsvorschlägen leichtfertig verspielt. Bereits zu Beginn des Projektes habe ich eine bessere Öffentlichkeitsarbeit angemahnt und darauf hingewiesen, dass die Sicherheitsstandards auf einer 70 km Trasse durch konstruktiver Zusatzmaßnahmen variiert und angepasst werden müssen. Für besondere Gefährdungsbereiche habe ich ihren Mitarbeitern erhöhte Sicherheiten empfohlen. Gerne stelle ich richtig, dass nicht nur kleine lokale Gruppen und Kommunalpolitiker besorgt sind. Sie haben den Widerstand von über 100.000 Pipelinegegnern, der 10 Bürgermeister des Kreises Mettmann, des Landrats Thomas Hendele und der vier Landtagsabgeordneten außer acht gelassen.

Während Sie Verlässlichkeit des Gesetzgebers für die Industrie einfordern stellen wir die Sicherheit der Menschen in das Zentrum unseres Handels. Ja, auch ich stehe dazu, dass die Industrie verlässliche Rahmenbedingungen braucht. Hierbei darf aber die Sicherheit der betroffenen Anwohner nicht geopfert werden. Zahlreiche Mängel haben das Vertrauen in dieses Projekt dauerhaft erschüttert. An wenigen Beispielen können Sie dies sicherlich nachvollziehen:

- Verstöße gegen den Planfeststellungsbeschuss mit nicht genehmigten Änderungen in der Lage der Trasse, mit reduzierter Rohrwandstärken, Geogridmatte mit reduzierter Breite
- Umfangreicher, ergänzende Planfeststellung ohne öffentliche Beteiligung 
- Bauausführung trotz fehlender Kampfmittelfreigabe
- Jahre nach Baubeginn liegt der Alarm und Gefahrenabwehrplan immer noch nicht vor

Statt das Menschenmögliche zu tun, wiederholen ihre Mitarbeiter stereotyp „Die Pipeline hat den weltweit höchsten Sicherheitsstandard.“ Damit ist den Menschen entlang der Trasse nicht gedient!

Clauser rief das Unternehmen erneut auf, das unsichtbare, geruchlose und tödliche Giftgas am Entstehungsort zu verarbeiten und auf einen Transport und damit auf die Pipeline zu verzichten.