Busbahnhof
Damm
Marienburg
Rhein

Herzlich Willkommen!

Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Rheinbogen Monheim: Ein Diamant vor dem Schliff

27. August 2009, 17:19 Uhr

 

Die Fläche gehört der Firma Bayer. Meist ist dort eine mehrere Hektar große Blumenfläche ein prächtiger Blickfang. Das Unternehmen wäre bereit, an die Stadt zu verpachten. Doch zu welcher Nutzung?

 

Die Stadtverwaltung wird am Donnerstag der Politik die von ihr favorisierte Vorlage präsentieren, um Klarheit darüber zu bekommen, in welche Richtung die weitere Planung gehen soll. Die Ausschusssitzung im Ratssaal (Rathaus) beginnt um 18 Uhr.

Und hier scheiden sich die Geister vehement. Die Stadtverwaltung schlägt zum Beispiel eine Skater-Anlage, einen kleinen See, und eine Hundefreilauffläche vor. Aktuelle Wahlplakate der Grünen machen bereits den Widerstand deutlich: „Finger weg vom Rheinbogen!“ Und auch SPD-Planungsexperte Werner Goller macht einmal mehr klar, dass dieses Areal unangetastet bleiben müsse.

„Das macht doch gerade den Reiz aus. Die Natur vor der Tür ist doch das Besondere. Und etwa eine Skater-Anlage hat dort nun wirklich nichts verloren“, betont er. Auch den vom Rathaus angedachten kleinen See kann Goller an der Stelle wenig abgewinnen.

„Wenn kräftiges Hochwasser ist, dann wird durch den Grundwasseranstieg auch der Bereich gespült. Was soll dann von dem angelegten See übrig bleiben?“, fragt er. Und mit den Tieren, die das Rückzugsgebiet bräuchten, habe man sich offenbar wenig beschäftigt.

Widerstand gibt es auch aus Reihen der FDP. Die Liberalen halten die Skater-Anlage ebenfalls für deplatziert. Doch im Vorfeld der heutigen Sitzung kann die Stadt bei ihren Plänen heute auf die Rückendeckung von CDU und Peto hoffen.

Alternative wäre ein Kinderhaus für Jugendverbände

Zweiter Streitpunkt: Von der Lindenallee in Richtung Norden sind gleich mehrere Vereine beheimatet. Bis auf die Schützen liegen alle mit Pachtverträgen auf städtischen Gebiet. Und das Rathaus plant, den Hundeplatz neben das Vereinsheim der Ruderer und Kanuten hinter das Stadion des 1.FC Monheim umzusiedeln.

Der alte Hundeplatz könnte dann der endgültige Platz für den Abenteuerspielplatz werden. Und hinter dem Reitstall soll ein „Kinderspielhaus oder eine Mehrzweckhalle“ entstehen – so die Verwaltung. Allerdings fehlt noch ein Investor. Überhaupt ist das Ganze abhängig von einer millionenschweren Landesförderung.

Besagter Halle erteilt Andrea Stamm, Vorsitzende des Abenteuerspielplatzes, aber eine Absage. Sie favorisiert ein Kinderhaus, auch als Bleibe für Jugendverbände, und den Abenteuerspielplatz hinter dem Reitstall. „Dann muss der Hundeverein auch nicht umziehen“, betont sie.

Derweil ist noch jemand in den Startlöchern: Giuseppe Porcasi. Der wollte am Wald ein Indianer-Erlebniscamp eröffnen. Zauneidechsen machten einen Strich durch die Rechnung. Auch er kann sich gut den Rheinbogen als Standort vorstellen.