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„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Tim Brühland: „Ich bleibe auf jeden Fall“

02. August 2009, 13:10 Uhr

In fünf Wochen ist Kommunalwahl. Nicht weniger als sieben Kandidaten wollen in Monheim Bürgermeister werden. Die WZ fühlt jedem von ihnen im Interview auf den Zahn. Start ist mit CDU-Mann Tim Brühland.

WZ: „Ein guter Fang für Monheim“ versprechen Sie auf Plakaten. Warum glauben Sie, ein guter Fang zu sein?

Tim Brühland: Ich bin davon überzeugt, ein guter Bürgermeister zu werden. Und das mit dem Fang passt dazu, dass man mich von außen geholt hat. Ich kam ja aus Wülfrath.

Wer hat Sie angesprochen?

Brühland: Ich bekam einen Anruf von Thomas Dünchheim. Der hatte meinen Namen von Wülfraths Ex-Bürgermeister Ulrich Eilebrecht. Dann habe ich mich in Monheim vorgestellt.

Bei wem vorgestellt?

Brühland: Bei der CDU-Findungskommisssion. Und die habe ich überzeugt.

In der Kommission war auch Dünchheim. Und der attackiert Sie jetzt. Ihr Wahlkampf sei zu schlapp. Was sagen Sie dazu?

Brühland: Es steht nicht mehr Thomas Dünchheim zur Wahl, sondern ich. Der soll sich als scheidender Bürgermeister da raushalten. Das ist mein Wahlkampf und der der CDU. Ich glaube, das hat er verstanden.

Glauben Sie wirklich, Dünchheim wird nach der Wahl nicht mehr mitmischen?

Brühland: Ja. Denn seine Kanzlei wird ihn mächtig fordern. Da hat er keine Zeit mehr, eine graue Eminenz zu spielen.

Sagen Sie in zwei Sätzen, was Ihre wichtigsten politischen Ziele sind.

Brühland: Die Schaffung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen steht ganz vorn. Und dann muss natürlich der Schuldenberg mittelfristig abgebaut werden, damit die Stadt wieder handlungsfähiger wird.

Handlungsfähig – da fällt uns der nächste Stadtrat ein. Ziemlich sicher wird es das eine bunte Runde mit mehr Parteien. Wie würden Sie als Bürgermeister mit diesem Rat noch arbeiten können?

Brühland: Ich gehe auch von einer bunten Runde aus. Das wird nicht leicht. Da muss zu allererst eine stabile Mehrheit gebildet werden. Und auf die muss man sich dann auch verlassen können, damit fünf Jahre lang vernünftig gearbeitet werden kann.

Mit welcher anderen Partei würden Sie am ehesten kooperieren?

Brühland: Die meisten Übereinstimmungen gibt es mit der FDP. Aber auch Peto ist eine Option. Da gibt es Berührungspunkte.

Na, da steht sie ja schon, Ihre stabile Mehrheit.

Brühland: Das könnte man so sehen. Wir kämpfen aber erst einmal darum, wieder stärkste Fraktion zu werden. Aber natürlich muss man nach der Wahl erst einmal miteinander sprechen.

Dann werden Sie ziemlich wahrscheinlich auch mit der jetzigen Kontrahentin Marion Prondzinsky sprechen müssen.

Brühland: Da ohnehin jede im Rat vertretene Partei einen eigenen Kandidaten aufgestellt hat, muss ich eh mit dem jeweiligen Kontrahenten sprechen. Ich denke, dass nach der Wahl die Sachpolitik wieder mehr Einzug gewinnt.

Der Endspurt läuft. In fünf Wochen ist die Wahl. Haben sie sich Urlaub genommen?

Brühland: Ich bin selbstständig. Da bin ich flexibler. Aber tatsächlich nehme ich derzeit kaum noch Fälle an.

Da müssen Sie aber bescheiden leben.

Brühland: Ich habe ein bisschen was angespart als Reserve. Das kommt mir jetzt zugute.

Was machen Sie am Wahlabend?

Brühland: Mir das Ergebnis im Rathaus anschauen. Egal wie das ausgeht. Danach geht es zur CDU-Wahlparty.

Wenn Sie die Wahl verlieren, ziehen Sie dann in den Rat ein?

Brühland: Selbstverständlich. Ich bleibe auf jeden Fall in Monheim.

Sie wohnen erst ein halbes Jahr in Monheim. Fühlen sie sich aufgenommen?

Brühland: Auf jeden Fall. Das merke ich schon daran, wie offen die Menschen mir gegenüber sind. Das ist ein gutes Gefühl.