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Herzlich Willkommen!

Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

An Themen für einen brisanten Wahlkampf mangelt es nicht

10. Juli 2009, 16:01 Uhr

Da sind zum einen die nicht absehbaren Folgen der Wirtschaftskrise und zum anderen umstrittene Projekte wie das Rathauscenter III, die Umgestaltung des Rheinbogens oder das Sportstättenkonzept. An Themen für einen brisanten Wahlkampf mangelt es also wirklich nicht. Und doch vermitteln die Kandidaten auf ihren Wahlplakaten derzeit den Eindruck, als wollten sie sich an jenen heißen Eisen nicht die Finger verbrennen.

„Die Plakate sind doch nichtssagend”

„Die Plakate sind doch fast alle nichtssagend, da stehen kaum Positionen drauf”, stellt Marianne Köchling fest, während sie mit ihrem Lebensgefährten durch den Monheimer Plakatdschungel spaziert. In diesem präsentiert sich beispielsweise Tim Brühland als Hobbyfischer und hält stolz lächelnd eine Angel mitsamt einer offenbar frisch aus dem Rhein geholten Barbe in die Kamera. „Ein guter Fang für Monheim” – das ist die dazugehörige Botschaft.

Auch auf den anderen Seiten des Dreieckständers wird es nur geringfügig konkreter: „Mehr Sicherheit” und „Den Menschen Arbeit geben” steht dort auf blauem Hintergrund geschrieben. Mit solch schwammigen Aussagen befindet sich die Monheimer CDU jedoch in bester Gesellschaft: Auch Brühlands einstige Parteikollegin und jetzige Konkurrentin Marion Prondzinsky-Kohlmetz lächelt die Monheimer strahlend an, im Hintergrund grünt es sommerlich – ein wirklich schönes Foto, unter dem sich die einfache Botschaft „Unsere Stadt in den besten Händen” fast versteckt.

Thomas Kuhl zeigt sich den Wählern ebenfalls von der netten Seite – und das direkt dreifach: Im feinen Zwirn, in Arbeitskluft und in lässiger Freizeitkleidung präsentiert sich Kuhl auf großflächigen Plakaten als vielseitiger Mensch – nicht aber als Kommunalpolitiker.

Einen besonders guten Überblick über den Plakate-Dschungel bekommt man im Zentrum der Stadt: An fast jeder Laterne hängen Bilder, die spielende Kinder, fischende und stets freundlich schauende Kandidaten zeigen. Die bunten Plakate sind eigentlich unübersehbar, beachtet werden sie dennoch nicht immer: „Ich schau mir die Dinger gar nicht mehr an und informiere mich anderswo über die Programme”, erklärt Heike Gottschalk ehe sie in ihren Bus einsteigt.

Wirkliche Informationen über den Wahlkampf bieten neben den Medien auch die Anwärter an: Alle Kandidaten verfügen über eine ausführliche Homepage, die um einiges aussagekräftiger als die großflächigen Plakatierungen sind.

Wer zuerst kommt....

Übrigens: Wer wo und wieviel plakatieren darf, ist in Monheim nicht geregelt. „Wer pfiffig ist, sichert sich früh die besten Stellen”, so Stadtsprecher Michael Hohmeier. Nur der Verkehr dürfe nicht gestört werden. Die Parteien zahlen für die kleinen Plakate eine Pauschale, große kosten extra.