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Herzlich Willkommen!

Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Sechs Bürgermeister-Kandidaten auf dem Podium

02. Juli 2009, 18:13 Uhr

In Erinnerung dürfte von diesem Abend jedoch in erster Linie die viele heiße Luft bleiben. Das lag zum einen an den tropischen Temperaturen, die im gut gefüllten Saal herrschten. Zum anderen aber auch daran, dass es der Kandidatenschar nur selten gelang, sich zu den brisanten Themen klar zu positionieren.

Vorwerfen konnte man dies aber wohl niemandem: sechs Kandidaten auf einer Bühne – da ist eine tiefgehende Diskussion wohl ein Ding der Unmöglichkeit.

Im Vordergrund stand nach dem beinahe kollektiven Versagen der Monheimer Politik in Sachen Co-Pipeline und IMR die Vergangenheitsbewältigung. Während sich die einen aus offenbar gutem Grunde schuldbewusst gaben (Zimmermann: „Wir haben nicht genug nachgehakt”), gingen andere zum Angriff über.

Ziel der Kritik war dabei der zwar nicht persönlich anwesende und dennoch allgegenwärtige Amtsinhaber: „Das Vorgehen von Thomas Dünchheim hat mir Angst gemacht”, erklärte Andrea Stamm und klagte über mangelnde Kommunikation des Bürgermeisters mit den Fraktionen. Thomas Kuhl schlug mithilfe Willy Brandts in die gleiche Kerbe: „In Monheim muss wieder mehr Demokratie gewagt werden.”

Klare Positionen bei zwei Themenfeldern

Was die Anwärter jedoch explizit anders und besser machen wollen, blieb lange Zeit völlig im Dunkeln. Moderator Spekowius hielt die Redezeiten zwar kurz, bis jedoch alle Kandidaten Wort gekommen waren, verging häufig eine gefühlte Ewigkeit.

Klare politische Positionen fand die Kandidatenschar so wenigstens bei zwei Themenfeldern. Die Planungen zur möglichen Umgestaltung des Rheinbogens stecken zwar noch in den Kinderschuhen, haben aber schon jetzt ihre Widersacher. „Eine Skateranlage und eine Halle würden den Naturcharakter des Rheinbogens zerstören”, warnte Ursula Schlößer und fand bei Thomas Kuhl und Andrea Stamm Zustimmung.

Das zweite und letzte wirklich diskutierte Thema war – wie konnte es anders sein – das Rathaus-Center III. Während die Fürsprecher Brühland, Stamm und Zimmermann auf die Chancen dieses Projektes hinwiesen, warnten Marion Prondzinsky und allen voran Thomas Kuhl („Monheim wird nie eine Einkaufsstadt, hier wird seit Jahren zu groß geplant.”) vor weiteren Leerständen.

Als sich die Kandidaten jedoch gerade von der Vergangenheit ab- und der Zukunft zugewendet hatten, musste der tapfere Tobias Spekowius um kurz nach halb zehn die Diskussionsrunde beenden – ohne dass zuvor beispielsweise auch nur das Wort „Sportstättenkonzept” gefallen wäre.