Busbahnhof
Damm
Marienburg
Rhein

Herzlich Willkommen!

Liebe Monheimer und Baumberger,

„Die Zukunft gehört denen, die sie verändern“. Unter diesem Motto möchte ich Sie herzlich einladen, mit uns, der CDU in Monheim am Rhein aktiv unsere Stadt und das gemeinsame gesellschaftliche Leben zu gestalten. In unserem Informationsangebot auf diesen Internetseiten finden Sie aktuelle Themen und Ansprechpartner, die gerne zu Ihrer Verfügung stehen in Bezug auf sämtliche kommunalpolitische Fragen.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre CDU Monheim am Rhein.

                                      

                 

Lars van der Bijl, Vorsitzender

 

Podiumsdiskussion mit den sechs Bürgermeisterkandidaten

27. März 2009, 14:26 Uhr

Aus diesem Anlass lud der "Treffpunkt Monheim" zu einer Podiumsdiskussion in den Pfannenhof. Diese Gelegenheit nutzten die sechs Kandidaten für das Bürgermeisteramt, um ihr wirtschaftspolitisches Profil zu schärfen. Zunächst lenkte Moderator Thomas Spekowius die Aufmerksamkeit der knapp 80 Zuhörer auf das Thema Rheinpark. Nach der vorerst am Widerstand des Bürgervereins gescheiterten Ansiedlung des Schrottverwerters IMR und der finanziellen Probleme der Gastronomie auf dem Monberg ist die Zukunft des 20 Hektar großen Geländes mit Blick auf den Rhein unklar.


"Das ist ein Thema, das sehr emotional geführt wird", meinte die für die FDP antretende unabhängige Kandidatin Marion Prondzinsky und verteidigte den Rückzieher der Politik. In einer Ratssondersitzung Ende Februar wurde der Bebauungsplan für das Gelände im Stadtrat geändert, damit Unternehmen wie IMR dort nicht mehr zulässig sind. "Diese Entscheidung ist absolut richtig. Ich kann allerdings auch die Bedenken der Bahnen der Stadt Monheim verstehen. Hier stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel."

Die anderen Kandidaten verteidigten ebenfalls den Ratsbeschluss. Aus politischer Sicht sei IMR kein Thema mehr. Weniger Konsens gab es allerdings über die Weiterentwicklung des Gewerbegebiets. "Das Grundstück darf nun nicht durch einen jahrelangen juristischen Streit blockiert werden", mahnte Ursula Schlößer (SPD). "Es sind intensive Verhandlungen zwischen der Stadt und IMR nötig." Daniel Zimmermann (Peto) beklagte, dass der Politik wichtige Details vorenthalten worden seien. "Das ist ein schwerwiegender Vorgang. Viele Zusicherungen in dem Vertrag sind nicht rechtens." Andrea Stamm (Grüne) und der parteilose Kandidat Thomas Kuhl forderten für die Zukunft ein "schlüssiges Gesamtkonzept" für den Rheinpark. "Nanotechnologie, Gastronomie, eine Hochschule und industrielle Betriebe passen nicht alle auf dieses vergleichsweise kleine Gelände", findet Stamm. "Die Stadtverwaltung hat die Lage nicht richtig analysiert und durchgeplant. Das muss sich ändern."

Nur Kuhl ist gegen das Center III

Ändern muss sich nach Meinung der Kandidaten auch die Situation des Einzelhandels in Monheim. Laut den aktuellen Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) fließt ein großer Teil der Kaufkraft in die umliegenden Städte ab. Ob der geplante dritte Teil des Rathauscenters und die Umgestaltung des Busbahnhofes dieses Problem lösen kann, ist unklar. "Das neue Center macht Sinn", meint indes Tim Brühland (CDU). "Eine größere Auswahl zieht Kunden an und belebt die gesamte Innenstadt. Allerdings müssen auch ausreichend Parkplätze zur Verfügung stehen." Freilich sei nur noch eine "abgespeckte Variante" möglich, weil angesichts der Wirtschaftskrise viele Investoren abspringen.

Für Ursula Schlößer macht nur ein "Center aus einem Guss" Sinn: "Die bestehenden Teile müssen mit in die Planung einbezogen werden." Man müsse ein breit gefächertes Sortiment bieten, um die Kaufkraft in der Stadt zu halten. Insgesamt bewerteten alle Kandidaten bis auf Thomas Kuhl das neue Center als eine Chance. Das gelte auch für den kommenden City-Manager, der vor allem kommunikativ wirken soll, um zwischen Politik, Verwaltung, Einzelhandel und Werbegemeinschaften zu vermitteln